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Lebensmittel für den energielosen Typ

Die thermisch warmen Nahrungsmittel steigern Deine Aktivität:

 

Gewürze wie Knoblauch, Ingwer, Rosmarin, Kurkuma, Thymian, Wacholder, Majoran. Auch Koriander, Petersilie, Feta, Süßkartoffel, Fenchel, Kürbis, Rosinen, Kokosmilch, Walnüsse, Zwiebel, Lauch, Geflügel, viele Fischarten  wie Lachs, Kabeljau und Garnelen gehören dazu.

 

In der kälteren Jahreszeit sollte der Anteil dieser Nahrungsmittel gegenüber der wärmeren Zeit erhöht werden.

 

Gehörst Du zu den Büro-Schreibtischtätern und sitzt jeden Tag vor dem Bildschirm? Dann erzeugst Du wenig Wärme durch Bewegung und Reibung und benötigst dementsprechend einen höheren Anteil an warmen Lebensmitteln in Deinem täglichen Speiseplan. Für Frauen gilt dies umso mehr.

 

Nach einem richtig kalten Tag ist eine warme Gemüsesuppe etwas Gutes, denn sie erhält Deine innere Wärme und die Funktionalität Deiner Organe. Begehe im Winter nicht den Fehler und esse und trinke alles in Kühlschranktemperatur. Der Magen fühlt sich an als würde ein kalter Klumpen darin verweilen. Und es fühlt sich nicht nur so an, es ist auch so. Das Milz- und Magen-Qi wird durch die kalten Speisen und Getränke so geschwächt, das Nahrungsmittel regelrecht liegen bleiben. Dies nennen wir in der TCM eine Nahrungsmittelstagnation. Der Organismus wird verlangsamt, alles liegt etwas brach. Der Stoffwechsel erlahmt.

 

Da Frauen von Geburt an weniger Qi als Männer haben, ist ihnen tendenziell eher kalt als dem männlichen Geschlecht. Frauen ist es abzuraten bei kalten Temperaturen abkühlenden Salat zu essen: dies verstärkt die Kälte. Bei innerer Kälte empfehle ich zwei bis drei warme Mahlzeiten täglich, um den Körper schön auf Temperatur zu halten.

 

Frauen wegen ihrer Periode etwa 30-35 Jahre lang mit der Blutproduktion beschäftigt. Das kostet Monat für Monat Qi (Energie) und Yang (Wärme), das durch die Nahrung mit ausreichender Wärme und regelmäßiger Bewegung wieder zugeführt werden sollte. Uns Frauen kann naturgemäß nicht so warm sein wie Männern, die weniger mit der Blutproduktion beschäftigt sind. Frauen vertragen Grillabende viel besser vertragen als Männer.

 

Männer haben weniger Körpersäfte zur Verfügung, deshalb leiden sie eher an Hitze und laufen auch im Winter ohne dicke Jacke draußen herum. Männern ist in diesem Fall vom täglichen scharf angebratenen Fleisch abzuraten, um ihren Temperaturhaushalt nicht mit zuviel Hitze zu strapazieren.

 

Die thermisch neutralen Nahrungsmittel liefern Qi:

 

Getreide wie Hirse und Mais, Erbsen, Kohl, Möhren, Rüben, Bohnen, Kalb, Rind, Eier, Honig, Mandeln, Sesam, Feigen, Datteln, Süßholztee und Linsen.

 

Insbesondere Nahrungsmittel mit einem süßen Geschmack wie Getreide bauen das Qi auf und wirken ausgleichend auf die Organe. Diese Nahrungsmittel sollten vermehrt auf dem Speiseplan stehen.

 

Getreide hat den großen Vorteil, dass es uns lange satt hält und Gelüste nach Süßem reduziert. Wenn Du ein Schokoholic bist, solltest Du Dir öfter einen Hirsebrei mit Feigen oder Datteln zubereiten. Tägliches Getreide gibt Dir Energie und balanciert sanft einen Mangel oder einen Überschuss an Energie und Körpersäften aus.

 

Und: Getreide macht Dich sanftmütig. Durch die Energie und den Ausgleich zwischen Yin und Yang wirst Du entspannter und ruhiger.

 

Der westliche Lebensstil mit Bewegungsmangel, täglichen emotionalen Achterbahnfahrten (etwa durch Mobbing, Berufsverkehr), Fast Food und zu kalter Nahrung verursachen immer mehr giftig wirkende Ablagerungen in uns, die zur Leber-Qi-Stagnation führen. Keine guten Voraussetzungen für ein friedliches Leben ohne Wut, Zorn und Empfindlichkeit und für einen starken sowie kreativen Geist. Getreide unterstützt beim Ausscheiden der Schlackenstoffe.

 

Rindfleisch vermag Dir ebenfalls Energie durch Qi zu liefern, schmore es sanft.

 

Rohkost lässt Dein Milz-Qi erlahmen und führt zu inneren Kälte, ich habe es im vorherigen Kapitel bereits erklärt. Nimm Rohkost und Smoothies von daher bevorzugt nur in der warmen Jahreszeit und eher selten zu Dir. Ich empfehle Rohkost beispielsweise begleitend zu einer Suppe zu essen.


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