Kurs-Übersicht

Leider nichts gefunden!

Inhalt komplett durchsuchen

Lebensmittel für den Hitze-Typ

Thermisch kalten Nahrungsmittel schützen vor Hitze

 

... und sind demzufolge für die sehr warme Jahreszeit zur Abkühlung geeignet.

 

Zu diesen Nahrungsmittel zählen schwarzer und grüner Tee, Frauenmanteltee, Schafgarbentee, Banane, Mango, Wassermelone, Gurke, Tomate, Algen, Salz, Mineralwasser, Ananas, Kiwi, Zitrone und Joghurt.

 

In Ländern mit heißem Klima sind die Nahrungsmittel ein Teil des täglichen Speiseplans. In unseren gemäßigten Breiten machen sie naturgemäß nur in wenigen Wochen und nur in geringer Menge im Jahr Sinn, um den Körper vor Yang-Fülle durch zuviel Hitze zu schützen.

 

Diese kalten Nahrungsmittel wirken schnell auf unseren Körper und dringen mit ihrer Kälte tief in ihn hinein. Wir kennen es vom eiskalten Bauch nach einem Eis. Essen wir zu viel von dem kalten Eis oder essen wir im Sommer überwiegend zu kalt, kann es zur Verdauungsschwäche kommen.

 

Essen wir im Sommer täglich Salat, Südfrüchten, trinken eisgekühlte Getränken und lassen warme Mahlzeiten aus, belastet dies unsere Nieren. Die Nieren müssen aufgrund der Verdauungsschwäche verstärkt Energie und Wärme produzieren bzw. geben Wärme (Yang) ab.

Dies kann zu einem Nieren-Yang-Mangel mit den folgenden Symptomen führen: kalter unterer Rücken, kalte Hände und sexuelle Unlust.

 

Der Temperaturunterschied zwischen dem eiskalten Getränk und unserer Körpertemperatur ist einfach zu groß. Dies schwächt unsere Energie und unser Verdauungsfeuer. Innere Kälte dringt in unseren Körper und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

 

Deshalb trinken die Menschen in der Türkei oder in Marokko thermisch kalte Nahrungsmittel wie schwarzen Tee, diese kühlen ab ohne auszukühlen.

 

Ich rate auch im Sommer nicht zu kalt zu essen und zu trinken und die Milz-Energie immer wieder mit neutralen oder gekochten erfrischenden Speisen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

 

Im Sommer gilt es, das Yang für den Herbst und Winter zu sammeln und zu speichern. Gelingt uns dies nicht, sind wir in der kälteren Jahreszeit anfälliger für Infekte und Müdigkeit.

 

Diese energetische Schwäche der Körpermitte macht uns anfällig für Übergewicht. Das Verdauungsfeuer und der mittlere Erwärmer (ein Meridian in unserem Körper) werden durch eiskalte Getränke und Nahrung so stark herabgekühlt, dass es zu einer bereits zuvor beschriebenen Nahrungsstagnation kommt. Das Milz-Qi ist zu schwach liegengebliebene Nahrung abzutransportieren, sie wird zu Schleim und damit zu den berühmten Kilos um die Hüften.

 


Lektionen